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WordPress beschleunigen – WordPress Performance

Und das in 3 einfachen Schritten (Für WordPress ab Version 3.3).

Was mir dabei wichtig ist: In der Kürze liegt die Würze. Neben zahlreichen Gründen aus SEO Sicht und Benutzer Zufriedenheit, gefällt es mir persönlich auch ganz gut, wenn die Site schnell ausgeliefert wird.

Vor der Optimierung kann man z.B. mit den Pingdom-Tools messen, wie lange die Auslieferung dauert. Geht natürlich auch mit yslow, google pagespeed und anderen Tools, aber pingdom speichert die Ergebnisse in einer Historie. So lässt sich später auch prüfen, ob die Ladezeit vielleicht vom Hoster, Server oder tageszeitabhängig beeinflusst wird.

Schritt 1: Auf unnötige Plugins verzichten

Welche dabei unnötig sind, lässt sich einfach mit dem Plugin P3 (Plugin Performance Profiler) feststellen. Nach der Plugin Installation lässt sich über Tools / Werkzeuge ein Ladeprofil erstellen, welches die Ladezeit der auf dem Server ausgeführten php Skripte erfasst. Meiner Meinung nach sind alle Plugins unnötig, die einen schlechten Einfluss auf die Ladezeit haben. Es gibt nicht viele Zusatzfunktionen, die dem Besucher auf einer „langsamen“ Website wieder ein Lächeln entlocken.

Also: Alle Plugins die nicht zur Kernfunktionalität gehören und langsam sind zumindest zum Test deaktivieren, gegen schnellere mit gleicher Funktion austauschen, oder darauf verzichten.

Schritt 2: Die Auslieferung von CSS und Javascript Dateien optimieren

Das lässt sich sehr einfach mit dem Plugin Better WordPress Minify realisieren. Nach der Installation lässt sich unter Settings / Einstellungen – BWP Minify festlegen, wie CSS und Javascript Dateien zu behandeln sind.

Schritt 3: Worpress um Cache Funktionalitäten „erweitern“

Und dazu lässt sich z.B. einfacherweise das Plugin WP Super Cache verwenden. Nach der Installation lässt sich unter Settings/ Einstellungen – WP Super Cache festlegen, wie die Seiten zu cachen sind. Die Cache Funktionalität ist übrigens schon in WordPress enthalten (ohne Persistenz, für die sorgt z.B. das Plugin) und ist hier beschrieben Class Reference/WP Object Cache. (define('WP_CACHE', true) in der wp-config.php einzutragen ist seit Version 2.6 unnötig, da diese Konfiguration nicht mehr zieht)

Noch nicht genug? Dann gibt es noch weitere Möglichkeiten

Schritt 4: Ein schnelles Template verwenden

Nicht jedes Template ist leichtgewichtig und nicht jedes gut designed. Es lohnt sich auf jeden Fall ein paar Templates zu probieren und sich die Ladezeiten anzusehen.

Schritt 5: Bilder später laden

Mit dem Plugin jQuery Image Lazy Load WP kann man erreichen, daß Bilder erst geladen werden, wenn sie im Viewport sichtbar sind, sprich, wenn der Besucher in der Seite soweit runter scrollt, daß das Bild angezeigt wird. Bringt aber nur was, wenn die Seite überhaupt Content in geeigneter Form darstellt.

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